Gottesdienst am Telefon

Foto: Rolf Schotsch

Die evangelischen Gemeinden Hochfeld, Neudorf-Ost und Neudorf-West laden Christinnen und Christen ein, in gemeinsamen Telefongottesdiensten zu beten, zu singen und den geistlichen Impuls zu hören. Die Gottesdienste am Telefon der drei Gemeinden gibt es jeden Sonntag um 11 Uhr. 

Es ist ein ganz normaler Anruf ins Festnetz; darüber hinaus entstehen keine Kosten. Das eigene Telefon wird automatisch stumm geschaltet, so dass die Anrufenden von niemandem zu hören sind – auch wenn sie mitbeten oder mitsingen. Interessierte wählen sich mit jedem ganz normalen Telefon oder mit einem Handy sonntags ab 10:55 Uhr unter der Rufnummer 069 7104 9922 ein. Wenn die Ansage zu hören ist, sind diese Angaben einzugeben: 993 8143 0802 # # 

Der Waldgottesdienst an Christi Himmelfahrt findet statt!

Waldgottesdienst 2019, Foto; Volker Nies

Traditionell beginnt die Reihe der Waldgottesdienste an Christi Himmelfahrt. Auch dieses Jahr kann dieser Gottesdienst stattfinden, wenn auch mit den üblichen Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Also feiern wir am 13.05.2021 um 10:00 Uhr am Heiligen Brunnen Gottesdienst mit Pfr. Martin Hoffmann und einem kleinen Posaunenchor.

Gottesdienstplan bis Pfingsten 2021

Ein Pfad wird erst zum Weg, wenn man ihn beschreitet…

Bitte beachten Sie, dass auf Grund des Infektionsgeschehens die Gottesdienste kurzfristig abgesagt werden können. Die Pauluskirche ist zu den angegebenen Terminen auf jeden Fall geöffnet, so dass immer ein stilles Gebet möglich ist. Die üblichen Hygienebestimmungen sind einzuhalten.

28.03.21 PalmsonntagHoffmann
9:30
01.04.21 GründonnerstagHoffmann
18:00
02.04.21 KarfreitagLüben
9:30
04.04.21 OstersonntagHoffmann
9:30
11.04.21 QuasimodogenitiGertzen
9:30
18.04.21 Miserikordias DominiHoffmann
9:30
25.04.21 JubilateKrüger
9:30
02.05.21 KantateGertzen
9:30
09.05.21 RogateLüben
9:30
13.05.21 Christi HimmelfahrtWaldgottesdient – Hoffmann
10:00
16.05.21 ExaudiKrüger
9:30
23.05.21 PfingstsonntagHoffmann
9:30

Gottesdienste in der Pauluskirche ab 14.03.2021

Die Pauluskirche von der Sakristei aus gesehen

In seiner letzten Sitzung hat sich das Presbyterium der Evangelischen Gemeinde Duisburg-Hochfeld mit der Wiederaufnahme der Präsenzgottesdienste befasst. Dabei war es dem Gremium wichtig, sowohl dem Infektionsschutz als auch dem Interesse der Gottesdienstbesucher Rechnung zu tragen.

Beschlossen wurde, dass wir ab dem 14.03.2021 wieder Präsenzgottesdienste anbieten.

Diese werden unter den üblichen Abstands- und Hygieneregeln stattfinden, vorerst ohne Gemeindegesang und Abendmahl. Die Besucherinnen und Besucher sollen während des gesamten Aufenthalts in der Pauluskirche medizinische Masken, also OP-Masken oder Masken der Kategorie FFP2 oder KN95 tragen.

Ab dem 28.03.2021 finden die Gottesdienste statt um 11:00 Uhr um 9:30 Uhr statt.

Schnee und Eis und Straßenbahn

Hin und wieder – auch beim Blick aus dem Fenster – kommt man ja auf dumme Ideen. Man wähnt den Autorenkreis der Bibel in warmen Regionen und denkt, dass die dort Schnee nicht kennen.

Weit gefehlt, es gibt 28 Stellen, vorwiegend im Alten Testament, in denen Schnee erwähnt wird. Meist als Vergleich, gerne als Bild für bestimmte Aussagen, nur ganz selten aber als Ereignis.

So steht in Daniel 7, 9: „Da sah ich: Throne wurden aufgestellt, und einer, der uralt war, setzte sich. Sein Kleid war weiß wie Schnee und das Haar auf seinem Haupt wie reine Wolle; Feuerflammen waren sein Thron und dessen Räder loderndes Feuer.“

Ein wenig von der Unschuldsfarbe des Schnees hat sich bis heute erhalten an der weißen Weste, das weiße Gewand kennt keine Schuld, es deckt auch alle Schuld zu … genau wie der Schnee, der heute fein und in Massen weiter fällt.

Und in den Nachrichten heute hört man weniger von Corona, Geld und Erdogan, heute spricht man mehr von Schnee und Eis und Straßenbahn.

Bleiben Sie behütet!

Stefan Lüben p.

Elfmeterschießen nach Verlängerung?

pauluskirche-im-schnee
pauluskirche-im-schnee

Man kann mir ja vieles vorwerfen, aber nicht, dass ich Ahnung von Fußball hätte. Trotzdem scheint es mir, als müsse in der aktuellen Krise eine Entscheidung erzwungen werden, die Nachrichten sind voll von der Krise, es geht um Zahlen, Impfungen und Hygienerichtlinien.

Nun zeigt sich Hoffnung, die Zahlen sinken offensichtlich kurz nachdem eine weitere Verschärfung der Maßnahmen beschlossen wurde. Vielleicht fehlte es da an Geduld, in den Niederlanden regt sich Widerstand und auch die Querdenker in Deutschland sind immer noch deutlich zu vernehmen.

Wir hoffen aktuell auf ein Ende des „harten Lockdown“ Mitte Februar und bereiten jetzt schon alles vor, um möglichst kurzfristig Gottesdienste wieder aufnehmen zu können. Nach dem Lockdown im März 2020 haben wir dafür einen glatten Monat gebraucht, das wird jetzt schneller gehen.

Trotzdem müssen wir vorsichtig bleiben, es wird bei der Rückverfolgbarkeit der Gottesdienstteilnehmer bleiben und bei der Maskenpflicht im Gottesdienst, diese Vorsichtsmaßnahmen können wir frühestens aufheben, wenn die Inzidenzzahlen ihren hoffnungsvollen Weg nach Unten fortgesetzt und sich dort auch stabilisiert haben.

Ich spreche von Hoffnung? Ja, ich spreche immer von Hoffnung, denn in meinem Leben hat sich an manchen Stellen deutlich gezeigt, dass man bessern nach vorne blickt als nach hinten. Deshalb bleibe ich fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet (Rö. 12, 12).

Bleiben Sie behütet!

Stefan Lüben p.

LockDown und kein Ende?

… sehen Sie den Unterschied?

Der Lockdown ist bis zum 31. Januar verlängert und schon werden Stimmen laut, ihn bis Ostern zu verlängern.

Dabei verwundert es ja doch, dass Ostern so eine hohe Bedeutung in der Gesellschaft hat, über ein Ende des LockDown zu Aschermittwoch denkt niemand ernsthaft nach.

Für das Presbyterium der Evangelischen Gemeinde Duisburg-Hochfeld war es kein einfacher Schritt, kurz vor Weihnachten die Präsenzgottesdienste und den Großteil der Gemeindeveranstaltungen einzustellen. In den Tageseinrichtungen für Kinder besteht bis heute eine große Unsicherheit, ob Betreuung stattfindet oder nicht.

Etwas leichter schien die Entscheidung, die Gottesdienste auch weiter bis zum Ende des „harten Lockdown“ ausfallen zu lassen. Dies werden wir aber monatlich überprüfen, zumal wir aus dem ersten Lockdown wissen, wie schwierig es ist, die Präsenzgottesdienste wieder aufzunehmen.

Aus der Gemeinde kam die Anfrage nach Alternativen. Die sind im ersten Lockdown untergegangen, weil wir immer gedacht haben, das geht ja schnell vorbei. Aktuell versuchen wir, Ihnen hier und da eingestreut so gut es geht die geistliche Heimat auch zu Hause nahe zu bringen. Dazu in Kürze mehr.

Für den Moment kann ich Sie nur einladen, sich per Mail oder Telefon im Gemeindebüro zu melden, wenn Sie ein Anliegen haben. Wir sind auch im LockDown für Sie da.

Gott befohlen!

Stefan Lüben p.

Frohes neues Jahr

Manchmal lohnt sich der Blick nach oben (HKM in Hüttenheim)

Den ganzen Morgen telefoniere ich vor mich hin und koordiniere, hier und da vergesse ich auch mal den förmlichen Neujahrsgruß oder besser: er bleibt mir im Halse stecken.

Das neue Jahr, das so still begonnen hat, muss sich nach meiner Meinung die Fröhlichkeit erst noch verdienen, die Lage bleibt ernst mit allen Konsequenzen für Familien, Senioren, Schüler und Kinder. Leider kann man Kontakte nicht durch ein Rettungsprogramm der Regierung ersetzen, menschliche Nähe bleibt im Moment Mangelware.

Aber – deshalb komm ich auf den Blick nach oben – da ist ja immer noch die Zusage, dass wir trotz aller Einsamkeit in diesen Tagen nicht allein sind. Heute steht der Lehrtext in Johannes 15,7: „Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren“.

Na dann wünsche ich doch mal von Herzen ein gesundes, erfolgreiches, frohes und gesegnetes neues Jahr und blicke nach oben…

Stefan Lüben p.

Vorwärts blicken

Blick in den Rheinpark

Das neue Jahr fing ruhig an, hier und da gab es versprengte Feuerwerkskörper und leider auch den einen oder anderen vom Feuerwerk versprengten Körper. Aber es war sehr ruhig. Trotzdem stand ich um Mitternacht am Fenster und hörte die Glocken der Pauluskirche, nur für ein Foto war es viel zu wenig Feuerwerk.

Am nächsten Morgen fuhr ich dann ein wenig mit dem Fahrrad durch Hochfeld, es war immer noch ruhig und nebelig, aber auch schon betriebsam, wie man an den Kaminfahnen über der DK sehen kann.

So liegt ein neues Jahr vor uns, unbenutzt, unbeschrieben und wir tragen ein paar Schulden des alten Jahres ein: Die Pandemie hat uns immer noch im Griff, die Zahlen nehmen nicht merklich ab, die Kritik an den Maßnahmen auch nicht.

Man wird wohl mit etwas Abstand nur mit Barmherzigkeit weiter kommen: Das Bemühen der Einzelnen barmherzig zu werten, die Entscheidungen in Leitungsgremien und Politik barmherzig zu betrachten und vielleicht auch die eine oder andere Störung in Familie und Nachbarschaft barmherzig zu vergessen. Hinterher ist man immer schlauer und es ist schon ein Akt der Barmherzigkeit, nicht immer bösen Willen zu unterstellen, wo man nach bestem Wissen gehandelt hat.

Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! (Lk. 6,36), in diesem Sinne Ihnen ein gesegnetes und barmherziges neues Jahr.
Stefan Lüben p.